3. Symposium de Biodanza ®
13 bis 15 Juli 2011 mit dem Thema « Im Herzen des Lebens sein »
Ist eine Einladung sich Zeit zu gönnen um zu leben, aufklären, nähren und sich selbst ‚zu empfangen’ in unserem Herzen, wo die Verbindung zu sich selbst, zum Anderen und zum Universum beginnt.
Das Lebendige ist die Qualität ‚vom Leben sein’‚ im Leben sein’; lebendig sein bedeutet seiner Präsenz, seinem Engagement und seiner Zusammenarbeit bewusst zu sein. Das Wörterbuch ‚Larousse’ definiert ‚das Lebendige’ mit ‚Aktion des Lebens’; ‚was am Leben ist’. Um unsere Identität ‚im Herzen des Lebens sein’ zu konstruieren, im Bezug zu unserer Lebens-Realität, mit konkreten Handlungen mit und für das Lebendige, müssen wir weiterhin lernen ‚im Herzen des Lebens’ zu sein, zu unseren Wurzeln zurückfinden, unsere ursprüngliche Lebensquelle in uns wiederfinden.
Im Herzen des Lebens sein, hilft die erste Absicht zu spüren und wahrzunehmen und erlaubt uns sie somit zu respektieren; für sich selbst wie auch für die äußeren Verbindungen zur Welt. Das konsolidiert den nötigen Mut,um unsere Träume zu leben; unsere Entscheidungen zu wagen; unser Engagement, unsere Liebe zum Leben und zum Lebendigen auszuleben. Die Vivencia hilft uns den nötigen Mut aufzubringen und diesen Mut zu ‚sein’.
Die Schwerpunkte der vorangehenden Symposien in Paris und Nizza waren auf verschiedenen Verhaltensweisen, Träume, Überzeugungen gerichtet, welche Gestalt annehmen können durch ihren existentiellen Elan, durch ihre Lebensfreude, ihre Gesundheit und ihre vitalen Kräfte. Es ist erwiesen, dass wir durch das Biodanza und das biozentrische Prinzip die Möglichkeit haben uns gegen die immer größer werdenden Probleme unserer Gesellschaft aufzurichten indem wir das, was wichtig ist in den Mittelpunkt unseres Lebens setzen: solide Werte, der Mensch und seine Verantwortung das Leben zu schützen. Das Thema ‚Im Herzen des Lebens sein’ wird diesen Weg bestätigen, wenn wir uns für die Vivencia zusammenfinden und uns gegenseitig unterstützen und ermutigen in unserer individuellen Handlungsweise und unserem kollektiven Aufbau; so wird auch unsere Hoffnung auf diesem Weg bestärkt.
1st European Kongress on biozentrische Erziehung
vom 15. bis 17. Juli 2011
mit dem Thema "Leben lernen und lehren“
"Leben lernen und lehren“ ist eine klare und gesunde Antwort für die sozialen und erzieherischen Missverhältnisse unserer Gesellschaft, welche sich hauptsächlich auf die Wissenschaft abstützt (logo zentriert) und alleine von der ökonomischen Entwicklung abhängt. Diese ökonomische Abhängigkeit pervertiert das Leben, verhindert dessen Schutz.
Die biozentrische Erziehung im ursprünglichen Sinn ist ‚ernähren’ und ‚Verbindungen zu schaffen’; das Lebendige (bio) ins Zentrum zu setzen; somit ist diese biozentrische Erziehung da, um zu lernen, was lebendig und am Leben ist; am Leben ist in uns selbst und um uns herum. Somit könne wir es identifizieren, beschützen und entwickeln.
‚Mein Traum ist sehr ehrgeizig; eine neue Generation von freien Kindern, die geliebt werden und glücklich sind; fähig nach einem neuen Lebensstil von Gesundheit und Herzlichkeit zu leben. Die Lebensqualität hängt nicht nur vom sozialen oder wirtschaftlichen Erfolg ab, sondern von einer tiefen Verbindung mit dem Leben .’Rolando Toro
Die biozentrische Erziehung nährt diese Verbindungen, ruft das Affektive und den Ausdruck des Welterbens der Menschheit hervor; sie bringt das lebendige Erbe, das bestimmend ist für die kommenden Generationen, näher. Das Lehrfach biozentrische Erziehung wird nicht nur in Brasiliens Hochschulen sondern auch in den übrigen Schulen und Erziehungsstrukturen mittels biozentrischen Erziehern unterrichtet; so findet sie auch Eingang in die Familien… Es liegt jetzt an uns, diesen so teuren Wunsch von Rolando Toro, der Schöpfer der biozentrischen Erziehung, zu realisieren und diese Erziehungsmethode in den Schulen und Institutionen zu verbreiten… und in der Familie zu integrieren.
‚Die biozentrische Erziehung kann innerhalb einer Generation die Qualität des Entwicklungsprozesses der Welt ändern. Durch eine ganzheitliche Annäherung an die Kultur, könnte eine Generation die Menschheit an ein ausgefülltes Leben gewöhnen. Die Zeit ist reif, um diesen Weg einzuschlagen. Wenn wir eine neue Basis für unsere Existenz schaffen können, der Sonnenaufgang des dritten Jahrhundert wird mild und solidarisch sein’ Rolando Toro
Diese Humanisierung der Erziehung ladet die Teilnehmer vor allem auch dazu ein, sowohl die Pädagogik zu integrieren als auch die Bedingungen, welche das Gefühl und die konkreten, lebendigen Verbindungen zum Mensch und der Natur kultivieren…
Der Wunsch von Rolando Toro ist, dass die Erziehung ‚zum Leben hin’ für das LEBEN, dringendst ihren Platz im Herzen von allen wieder findet, im Herzen der Schulen und der Familien. Für ihn bedeutete dieser 1. Kongress die Hoffnung einer weiten Verbreitung der biozentrischen Erziehung in Europa; ähnlich wie in Brasilien, wo sie an den Universitäten unterrichtet wird und in die sozialen und erzieherischen Werke integriert ist.
TAGUNGEN für Direktoren der Schulen von Biodanza in Europa (und Schulen außerhalb Europas) und Verbände in Europa (und international):
Diestag, 12 Juli (16.00 – 20.00 Uhr) und Mittwoch 13 . Juli (09.00 – 13.00)
Die Essenz unseres Vorangehens, als Biodanza- Tanzende und Biodanza- Professionelle, ist die Poesie der menschlichen Begegnung zu stimulieren. Deshalb tanzen wir und laden unsere Schüler ein, die Musikalität des Seins zu erwecken. Es ist wichtig, dass wir dies auch untereinander tun um unsere Verbindungen zu festigen und um uns besser kennen zu lernen. Auf diese Weise können wir beginnen, Strategien des Zusammenlebens zu erschaffen und zu lernen, uns gegenseitig in der wachsenden Komplexität der Biodanza-Bewegung zu genießen. Ich schreibe euch, um euch zum Europäischen Vorkongress der Direktoren und Repräsentanten der Verbände einzuladen, der im Juli 2011 stattfinden wird, vor dem französischen Biodanza Symposium und dem europäischen Kongress der Biozentrischen Erziehung. Unsere Verabredung ist am Dienstag, dem 12. von 16 bis 20h und Mittwoch, dem 13. von 9 bis 13h.
Raoul TERREN – Präsident der l’IBF
Die Gründe für das Symposium und den 1. europäischen Kongress über biozentrische Erziehung
Februar 2009, anlässlich der Einweihung des Zentrums Biozentrische Erziehung im Westen (Nantes), Rolando Toro wünschte, dass dieser Kongress noch im Jahre 2010 stattfindet. Nach Absprache mit verschiedenen Lehrern, ist beschlossen worden diese beiden Events zusammen zu organisieren, um mehr Leute zu mobilisieren und Lehrer von verschiedensten Kulturen anzusprechen; so ist in Südamerika im September 2010 das Symposium über Biodanza und der internationaler Kongress über biozentrische Erziehung zusammen organisiert worden.
Der Verband organisiert das Symposiums, den Kongresses und die Spezialisierung ‚biozentrische Erziehung’ zu Ehren Orlando Toro; unsere Anerkennung gilt seinem Lebenswerk und dem unermüdlichen Lehrer der Liebe und der Menschlichkeit; zu Ehren des Erbens der erwachten Menschheit, welches heute in unseren Herzen und unserem Leben erwacht ist und somit auf weitere Leben übergreift. Dieses Übergreifen macht auch die Ergiebigkeit und die Vielfältigkeit der Ateliers aus; die Gelegenheit Zahlreiche Verbindungen zu knüpfen… und dem Streben von Orlando Toro näherzukommen: dass die Biodanza-Gemeinschaft sich öffnet und die biozentrische Erziehung weit verbreitet. Rolando Toro hatte die Gewissheit des ‚Wir’; und wir sind es auch, die Biodanza-Lehrer, die am ehesten fähig sind, diese Übermittlung zu erleichtern und die biozentrische Erziehung durch das Biodanza zu verbreiten.
Diese Hoffnung ist für viele unter uns zu einer möglichen Realität geworden; um diese Hoffnung weiter zu tragen, versammeln wir uns; wir finden uns zusammen, um diese gemeinsame Verantwortung fröhlich und gelassen zu tragen.
Edgar Morin (franz. Soziologe und Philosoph), einer der wichtigsten Initiatoren des biozentrischen Prinzips und Verteidiger einer menschlichen Erziehung, unterstützt unsere Bewegung und wird an unserem Kongress teilnehmen. Edgar Morin hat sich uns im September 2010 anlässlich unserer Zusammenkunft an der brasilianischen Universität über biozentrische Erziehung, angeschlossen. Er ist mit uns einig über die Größe, die Verantwortlichkeit und die Wichtigkeit für unsere Gesellschaft, die biozentrische Erziehung zu verbreiten.
„Begleiten wir diese enorme Angst, unsere Gefühlswelt zu konstruieren und diese in den Mittelpunkt unseres Lebens zu stellen; diese Kreation entwickelt sich durch die Verbindung der obskuren Tiefen der Psyche und der lebendigen Flamme des Bewusstseins“
Edgar Morin – les 7 savoirs nécessaires à l’éducation du futur (‚die sieben notwendigen Wissen über die Erziehung für die Zukunft’; Verlag Seuil, Frankreich, 2000).)





